Origami-Tesselation

Begriffsbestimmung:
Das Wort tesselieren (englisch: to tesselate) kommt ursprünglich aus dem lateinischen und bedeutet wörtlich Mosaikarbeiten verfertigen.
Heute bezeichnet Tesselation eine Mosaikarbeit nach dem Vorbild des niederländischen Grafikers und Künstlers M.C. Escher. Diese Mosaikarbeiten haben eine regelmäßige Flächenaufteilung und sind gekennzeichnet durch ineinandergreifende Motive.

Mathematik:
Mathematisch betrachtet ist Tesselation eine Technik, die sich mit der Zerlegung von Polygonen beschäftigt. Dabei spielen die Genauigkeit, die Schnelligkeit und die Einfachheit eine große Rolle. Die Polygone werden bei der Tesselierung in so genannte primitive Flächen, wie z.B. Dreiecke oder Vierecke zerlegt. Solche Flächen sind relativ leicht zu handhaben, zumindest einfacher als komplexe Polygone (insbesondere konkave).
Die Dreieckszerlegung der Polygone nennt man auch Triangulation.
Es gibt verschiedene Typen von Tesselation.

Papierfaltobjekte:
Faltet man Tesselations aus einem Stück Papier, dann wird dieses Papier durch falten in eine Vielzahl von Polygone bzw. Dreiecke oder Vierecke zerlegt und in einer bestimmten Technik zu einem Mosaik gefaltet.
Häufig wird das Tesselation aus transparentem Papier gefaltete und ist gegen Licht gehalten bewundernswert schön!

Beispiele:

Hydrangea Tesselation von Fujimoto

Teelichtkranz

Hydrangea Tesselation von Fujimoto
Tesselation für Teelichter

Externer Link:
Origamitesselations.com




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